Mitteilungen aus dem Verband

Einladung zur Mitgliederversammlung auf dem 51. Deutschen Historikertag

Sehr geehrte Mitglieder,hiermit lade ich Sie im Namen von Vorstand und Ausschuss des Verbandes der...

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Aktuelles aus der Geschichtswissenschaft

Symposium zum Gedenken an Gerhard A. Ritter

Gerhard A. Ritter (1929-2015) hat die historische Forschung in Deutschland und auf internationaler...

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Veranstaltungen

Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas
22.09.2016, Berlin, Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Ort der Information, Cora-Berliner-Straße 1, 10117 Berlin
Deadline: 20.09.2016

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Die Ereignisse und Umbrüche in der Ukraine beschäftigen uns als Bürger, aber auch als Historikerinnen und Historiker in besonderem Maße. Im Juli 2014 ist daher eine Delegation des Deutschen Historikerverbandes nach Kiew gereist, um seine Solidarität mit den ukrainischen Kolleginnen und Kollegen zum Ausdruck zu bringen.

Aus diesem ersten Treffen heraus hat sich auf beiden Seiten der Wunsch entwickelt, die bestehenden Verbindungen zu intensivieren. „Dies ist aus fachwissenschaftlicher Sicht wünschenswert und zugleich gesellschaftlich erforderlich,“ so der VHD-Vorsitzende Prof. Dr. Martin Schulze Wessel. „Es mangelt an einer institutionellen Verbindung zwischen den beiden Geschichtswissenschaften ebenso wie an einer Verbreitung von Kenntnissen über die Geschichte und Kultur der Ukraine in Deutschland.“ Der Historikerverband hat daher im September 2014 die Gründung einer deutsch-ukrainischen Kommission initiiert.

Am 27. Februar 2015 hat sich die Deutsch-Ukrainische Historikerkommission konstituiert. Sie soll die institutionellen Verbindungen zwischen den beiden Geschichtswissenschaften stärken und die Verbreitung von Kenntnissen über die Geschichte und Kultur der Ukraine in Deutschland fördern.

Im April 2016 haben der Außenminister der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Frank-Walter Steinmeier, und der Außenminister der Ukraine, Pawlo Klimkin, die Schirmherrschaft über die DUHK übernommen. 

Veranstaltungen

Aktuelles

Vom 16. bis 17. Juni 2016 veranstalten der Verband der Osteuropahistorikerinnen und -historiker e.V. (VOH) und die Deutsch-Ukrainische Historikerkommission in Berlin die Tagung "Mehr als nur Blau-gelb: Region und Nation in der Geschichte der Ukraine."

Vor dem Hintergrund des blutigen Konflikts in Teilen der Ostukraine und der dramatischen politischen und militärischen Ereignisse der letzten rund zweieinhalb Jahre stellen sich grundlegende Fragen zur Geschichte der Ukraine neu. Eine zentrale Frage ist dabei die nach der Diversität der Regionen des Landes und dem Zusammenhang von Region und Nation. Gleichzeitig ist Nationsbildung in der Ukraine keineswegs ein abgeschlossener Prozess, sondern vollzieht sich vor unseren Augen und wird durch den gegenwärtigen Konflikt mit Russland beschleunigt und politisiert. Die Frage, wie sich die Regionen zur sich neu erfindenden Nation positionieren, ist höchst aktuell.

An der Tagung nehmen Historiker/innen sowie Sozial- und Geisteswissenschaftler/innen anderer Disziplinen aus der Ukraine selbst, aus Deutschland und Europa, aus Russland sowie aus den USA und Kanada teil. Am 17. Juni, 19 Uhr, trägt Professor Andreas Kappeler zum Thema „Region und Nation in der Geschichte und Gegenwart der Ukraine“ vor.

Veranstalter der Tagung sind der Verband der Osteuropahistorikerinnen und -historiker e. V. (VOH) und die Deutsch-Ukrainische Historikerkommission. Kooperationspartner sind das DHI Warschau, die Max Weber Stiftung sowie die Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde e. V. (DGO).

Zeit: 16.-17.06.2016

Ort: Freitag: Ukrainische Botschaft (Albrechtstraße 26, 10117 Berlin); Samstag: Dietrich-Bonhoeffer-Haus (Ziegelstraße 30, 10117 Berlin)

Anmeldung: Bei Interesse an einer Teilnahme bitten wir Sie um Ihre Anmeldung bis Mittwoch, den 8. Juni bei Kateryna Kudin: E-Mail: kateryna.kudin@lrz.uni-muenchen.de, Tel.: +49 (0)89 / 2180-3056. Bitte beachten Sie, dass die Zahl der Plätze begrenzt ist.

flyer_region_und_nation_ukraine.pdf (1,4 MiB)

 

Überblick über vergangene Veranstaltungen

Am 28./29. Mai 2015 fand die erste Konferenz der Deutsch-Ukrainischen Historikerkommission in Kooperation mit dem Imre-Kertesz-Kolleg Jena und der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien München/Regensburg in Berlin zum Thema "Revolution und Krieg: Die Ukraine in den großen Transformationen des neuzeitlichen Europa" statt.


Vom 14. bis 15. Januar 2016 veranstaltete die Kommission eine internationale Tagung in Lviv zum Thema "Reconciliation in Post-Dictatorship Societies in the 20th and 21st Centuries: Ukraine in an international Context".

Mitglieder der Deutsch-Ukrainischen Historikerkommission 

  • Prof. Dr. Guido Hausmann, Regensburg
  • Prof. Dr. Tanja Penter, Heidelberg
  • Prof. Dr. Martin Schulze Wessel, München (Sprecher)
  • PD Dr. Kai Struve, Halle an der Saale
  • Dr. Ricarda Vulpius, Berlin/München
  • Dr. Veronika Wendland, Herder-Institut, Marburg
  • Prof. Dr. Polina Barvinska, Odessa
  • Prof. Dr. Gelinada Grinchenko, Kharkiv
  • Prof. Dr. Jaroslav Hrytsak, Lviv (Sprecher)
  • Prof. Dr. Vladyslav Hrynevych, Kyiv
  • Prof. Dr. Oleksandr Lysenko, Kyiv
  • Prof. Dr. Juri Shapoval, Kyiv
  • Dr. Igor Shchupak, Dnipro

Mitglieder des internationalen Beirates der Deutsch-Ukrainischen Historikerkommission

  • Prof. Dr. Andreas Kappeler, Wien
  • Prof. Dr. Jan Kubik, London
  • Prof. Dr. Jutta Scherrer, Paris
  • Prof. Dr. Frank Sysyn, Alberta
  • Prof. Dr. Mark von Hagen, Arizona (Sprecher)

    Koordination

    Seit Februar 2016 wird die DUHK von einer eigenen Koordinatorin betreut. In allen Fragen rund um die Kommission wenden Sie sich an uns oder an:

    Kateryna Kudin
    Koordination der Deutsch-Ukrainischen Historikerkommission
    Ludwig-Maximilians-Universität München
    Historisches Seminar
    Abteilung für Geschichte Ost- und Südosteuropas, Raum 504
    Geschwister-Scholl-Platz 1
    80539 München

    Tel.: 0049-89-2180-3056
    Fax:  0049-89-2180-16463
    E-Mail: kateryna.kudin@lrz.uni-muenchen.de

    Die Deutsch-Ukrainische Historikerkommission wird gefördert von