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30.01.2017 09:38

CfP: "Methoden der Landesgeschichte" Promovierendenworkshop der AG Landesgeschichte im VHD

Erster Promovierendenworkshop der AG Landesgeschichte im Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD)

Institut für Historische Landesforschung der Universität Göttingen, 6.-7.7.2017

Unter "Landesgeschichte" wird gemeinhin diachrone Forschung über einen begrenzten Raum verstanden. Vor diesem Hintergrund wird sie seit jeher von einer Vielfalt methodischer Zugänge geprägt, so dass landeshistorische Forschung häufig die methodischen Möglichkeiten der Geschichtswissenschaft vorantreibt. Spezialwissen beispielsweise über Dynastien und Territorien, Städtenetzwerke und Gewerbelandschaften, Klosterstrukturen und Kommunikationsräume sowie Biographien erleichtert zwar den Zugang, doch die Ansätze und Methoden sind die eigentliche Stärke der Landesgeschichte, die den regionalen Forschungslandschaften, den Archiven und der Geschichtsvermittlung beispielsweise in Museen dauerhaft und nachhaltig zugutekommt. Auf die enge Zusammenarbeit mit diesen Institutionen können sich Promovierende verlässlich stützen und ihre inhaltlichen Fragen in den Kolloquien ihrer Heimatinstitute und -seminare gewinnbringend diskutieren. Quellenbestände, Ansätze und Methoden gleichen sich übergreifend - zwischen den Fragestellungen der aktuellen Forschung bestehen oft enge diskursive Zusammenhänge.

Die Arbeitsgruppe Landesgeschichte im VHD möchte den überregionalen Austausch über Ansätze und Methoden in der Landesgeschichte fördern. Sie lädt Promovierende der Landesgeschichte ein, die ihre Vorhaben konstituierenden Methodiken und Ansätze vorzustellen und diachron und vergleichend zu diskutieren. Unter dem Motto "Methoden der Landesgeschichte" soll der Fokus auf Fragen der genutzten Quellengruppen und ihrer Problematik, der Methodik und der Auswertung und/oder des überregionalen Vergleichs bzw. eben gerade der regionalen Besonderheiten liegen. Mit Hilfe von Kurzvorträgen im Umfang von 20 Minuten soll dieser Austausch auf dem Workshop erzielt werden. Intendiert sind zwanglose Diskussionen über die "Länder"grenzen hinweg. Bei entsprechender Nachfrage besteht die Möglichkeit, solche Workshops regelmäßig und an wechselnden Orten durchzuführen.

Die Veranstalter bemühen sich um Bezuschussung des Workshops, damit die Reise- und Übernachtungskosten der Vortragenden erstattet werden können.

Interessentinnen und Interessenten, die im Bereich der Landes- und Regionalgeschichte promovieren, wenden sich bitte bis 28. Februar 2017 per e-mail an Dr. Niels Petersen, niels.petersen@phil.uni-goettingen.de