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VHD protestiert gegen geplante Gesetzesänderung, die die Existenz der CEU in Ungarn bedroht

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Aktuelles aus der Geschichtswissenschaft

Podiumsdiskussion: Gerecht verteilen. Geschichte und Gegenwart von Finanzföderalismus

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08.11.2016 16:50

VHD-Mitglied Lyndal Roper erhält Gerda Henkel Preis

Die in Oxford lehrende Historikerin Lyndal Roper ist  für ihre Forschung zu Martin Luther und dem Reformationszeitalter mit dem mit 100.000 Euro dotierten Gerda Henkel Preis ausgezeichnet worden. 

Ihre jüngsten, „von einem körpergeschichtlichen Ansatz geleiteten Studien zur Biografie Martin Luthers werden im Lutherjahr 2017 sicherlich den Verlauf der Debatte über den Reformator nachdrücklich mitbestimmen“, so die Begründung der Jury anlässlich der Preisverleihung am 7. November 2016 in Düsseldorf. In ihren Forschungen zum Reformationszeitalter habe die 1956 geborene Historikerin die Beziehungen zwischen Religionen und sozialer Ordnung „in einer völlig neuartigen Weise konzeptualisiert“. Dazu gehörten unter anderem Untersuchungen über Hexerei und Hexenverfolgung.

Lyndal Anne Roper, geboren 1956, studierte an der Universität Melbourne Geschichte und Philosophie. 1985 wurde sie am King’s College der Universität London promoviert. Nach Stationen an der Universität London, dem Wissenschaftskolleg zu Berlin und dem Max-Planck-Institut für Geschichte in Göttingen lehrte sie als Professorin für Geschichte der Frühen Neuzeit am Royal Holloway College der Universität London. 2002 wechselte sie an das Balliol College der Universität Oxford. Seit 2011 ist sie „Regius“-Professorin am Oriel College der Universität Oxford. Im Juni 2016 erschien ihre englischsprachige Biographie „Martin Luther. Renegade and Prophet“ (deutsche Ausgabe: Der Mensch Martin Luther. Die Biographie, September 2016).