Mitteilungen aus dem Verband

52. Deutscher Historikertag: Call for Sessions und Ausschreibung des Carl-Erdmann-Preises und des Hedwig-Hintze-Preises online

Vom 25. bis 28. September findet der 52. Deutsche Historikertag an der WWU Münster unter dem Motto...

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Aktuelles aus der Geschichtswissenschaft

Call for Papers: Quellen und Methoden der Geschichtswissenschaft im digitalen Zeitalter: Neue Zugänge für eine etablierte Disziplin?

Deadline: 15. Juni 2017 Georg-Eckert-Institut Braunschweig (Georg-Eckert-Institut)Deutsches...

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Veranstaltungen

Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung e.V., TU Dresden
16.11.2017–17.11.2017, Dresden, Hannah-Arendt-Institut
Deadline: 31.08.2017

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Titel: 
Dr. des.

Nachname: 
Güth

Vorname: 
Luise

Projekt-, Werk- bzw. Publikationstitel:

"Fresse aufmachen gegen die Bürokratenscheiße": Die Blockparteien im SED-System der letzten DDR-Jahre. Partizipation und Wahrnehmung. Eine Regionalstudie zum Bezirk Rostock.

Epoche: 
  • Zeitgeschichte

Sachgebiet: 
  • Politische Geschichte

Zusammenfassung der Promotion:

Die Erosion des SED-Herrschaftsapparates begann schon deutlich vor dem Sommer 1989. Am Beispiel der Blockparteien CDU(D), LDP(D), NDPD und DBD zeigt die Dissertation auf, welche internen, externen und sytsemimmanenten Einflussfaktoren dazu geführt haben, dass die Akzeptanz der SED-Herrschaft in den Reihen der Blockparteimitgliedschaften gesunken ist. Exemplarisch liegt Fokus auf der Mitgliedschaft des Bezirks Rostock, wobei auch die Untersuchung der Interaktionen aller Parteiebenen unerlässlich war. Maßgeblich befördert durch Glasnost und Perestroika hat bei allen vier Parteien eine verstärkte Artikulation des Unmutes mit den politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zuständen in der späten DDR stattgefunden, wenngleich sowohl in unterschiedlichem Maße als auch nicht zeitgleich. Wie der Mitgliederunmut artikuliert, weitergegeben und wahrgenommen bzw. unterbunden und ignoriert worden ist, untersucht die Dissertation ebenso wie die zunehmende Distanzierung der verschiedenen Parteiebenen von der SED, die im Zuge eines allgemeinen Profilierungs- und Emanzipationsprozesses ab dem Herbst 1989 zum Teil in offene Gegnerschaft umschlug. Die Wechselwirkungen zwischen den Mitgliedern und den Reaktionen der SED bilden einen zentralen Bestandteil dieser Arbeit. Die Untersuchung der wenigen eigenständigen Monate der Parteien bis zum Sommer 1990 und der Vereinigungsprozesse mit den bundesdeutschen Parteien schließt die Dissertation ab.

Betreuer/in: 
Prof. Stamm-Kuhlmann (Greifswald), Prof. Creuzberger (Rostock)

Universität: 
Greifswald

Eintragsdatum: 
19.10.2011

Jahr (ggf. voraussichtliches) der Veröffentlichung: 
2017

Bemerkung: 
Die Arbeit wurde im November 2016 verteidigt.


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