Mitteilungen aus dem Verband

Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte

10. – 12. November 2017 AUF AUGENHÖHE?! Beziehungsgeschichte(n) Vorträge – Filme – Podien –...

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Aktuelles aus der Geschichtswissenschaft

Konferenz: Building from Ashes, 3.-5.12.2017, Frankfurt

Building form AshesJews in Postwar Europe (1945—1950)International Conference 3—5 December...

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Veranstaltungen

Hans-und-Lea-Grundig-Stiftung in Kooperation mit den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden / Galerie Neue Meister, mit freundlicher Unterstützung durch die Rosa-Luxemburg-Stiftung
08.12.2017, Dresden, Albertinum
Deadline: 01.12.2017

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Die Mitgliederversammlung des VHD hat eine Resolution zur Einrichtung von Forschungsinformationsdiensten (FID) durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) beschlossen:


Der Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD) betont die nachhaltig positive Wirkung, welche die Einrichtung von Sondersammelgebieten (SSG) durch die DFG seit über sechzig Jahren hat. Das System, das die DFG geschaffen hat, ist international einmalig und entspricht der föderalen Struktur der Bundesrepublik Deutschland. Mit den SSG ist gewährleistet worden, dass Literatur für die Geschichtswissenschaft annähernd umfassend beschafft und standortübergreifend zur Verfügung gestellt werden konnte. Aufgrund dieser herausragenden Infrastruktur, ist Spitzenforschung ermöglicht worden. Es versteht sich dabei von selbst, dass das System der Literaturversorgung in enger Absprache mit den Fachgemeinschaften einer regelmäßigen Überprüfung bedarf. So begrüßt der Verband, dass im Zuge der Einführung der Fachinformationsdienste (FID) der Zugang zu einschlägigen elektronischen Ressourcen verbessert werden soll, wobei deren überregionale Bereitstellung für die gesamte Fachwelt, einschließlich der Studierenden, gewährleistet sein muss. Gleichzeitig unterstreicht der VHD, dass Literaturversorgung auch künftig dem Grundsatz des vorsorgenden Bestandsaufbaus verpflichtet sein muss. Die DFG sollte nach wie vor die Beschaffung gedruckter Literatur, die insbesondere in vielen außereuropäischen Ländern eine herausragende Bedeutung hat, fördern. Gerade in einer globalisierten Welt ist es erforderlich, Fachliteratur nicht nur in deutscher und englischer Sprache, sondern aus vielen verschiedenen europäischen und außereuropäischen Staaten möglichst umfassend zu sammeln. Wissenschaftliche Literaturbeschaffung darf nicht kurzatmigen projektförmigen Dreijahres-Rhythmen folgen, sondern muss nachhaltig angelegt sein.

Göttingen, 25.9.2014