Mitteilungen aus dem Verband

Tagung: Das Meer – Maritime Welten in der Frühen Neuzeit

Vom 5. bis 7. Oktober 2017 findet die 12. Arbeitstagung der Arbeitsgemeinschaft „Frühe Neuzeit“ im...

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Aktuelles aus der Geschichtswissenschaft

Job: Wiss. Referent im Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege Weißenburg

Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege sucht für die Dienststelle der Landesstelle für die...

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Veranstaltungen

Iberische und Lateinamerikanische Abteilung des Historischen Instituts (IHILA) der Universität zu Köln und das thematische Netzwerk „Remapping the Global South“ des Global South Studies Center der Universität zu Köln
09.10.2017–14.10.2017, Köln, IHILA, Philosophikum (EG) der Universität zu Köln, Albertus-Magnus-Platz, 50931 Köln
Deadline: 15.08.2017

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Die Mitgliederversammlung des VHD hat eine Resolution zur Einrichtung von Forschungsinformationsdiensten (FID) durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) beschlossen:


Der Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD) betont die nachhaltig positive Wirkung, welche die Einrichtung von Sondersammelgebieten (SSG) durch die DFG seit über sechzig Jahren hat. Das System, das die DFG geschaffen hat, ist international einmalig und entspricht der föderalen Struktur der Bundesrepublik Deutschland. Mit den SSG ist gewährleistet worden, dass Literatur für die Geschichtswissenschaft annähernd umfassend beschafft und standortübergreifend zur Verfügung gestellt werden konnte. Aufgrund dieser herausragenden Infrastruktur, ist Spitzenforschung ermöglicht worden. Es versteht sich dabei von selbst, dass das System der Literaturversorgung in enger Absprache mit den Fachgemeinschaften einer regelmäßigen Überprüfung bedarf. So begrüßt der Verband, dass im Zuge der Einführung der Fachinformationsdienste (FID) der Zugang zu einschlägigen elektronischen Ressourcen verbessert werden soll, wobei deren überregionale Bereitstellung für die gesamte Fachwelt, einschließlich der Studierenden, gewährleistet sein muss. Gleichzeitig unterstreicht der VHD, dass Literaturversorgung auch künftig dem Grundsatz des vorsorgenden Bestandsaufbaus verpflichtet sein muss. Die DFG sollte nach wie vor die Beschaffung gedruckter Literatur, die insbesondere in vielen außereuropäischen Ländern eine herausragende Bedeutung hat, fördern. Gerade in einer globalisierten Welt ist es erforderlich, Fachliteratur nicht nur in deutscher und englischer Sprache, sondern aus vielen verschiedenen europäischen und außereuropäischen Staaten möglichst umfassend zu sammeln. Wissenschaftliche Literaturbeschaffung darf nicht kurzatmigen projektförmigen Dreijahres-Rhythmen folgen, sondern muss nachhaltig angelegt sein.

Göttingen, 25.9.2014