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Steinmeier und Klimkin übernehmen Schirmherrschaft über die Deutsch-Ukrainische Historikerkommission

 

 08.04.2016

Frankfurt am Main/München. Der Außenminister der Bundesrepublik Deutschland, Dr. Frank-Walter Steinmeier, und der Außenminister der Ukraine, Pawlo Klimkin, übernehmen die Schirmherrschaft der Deutsch-Ukrainischen Historikerkommission (DUHK). Die DUHK bemüht sich um einen intensiven Austausch der deutschen und ukrainischen Geschichtswissenschaft sowie um das Wissen um die Geschichtsbilder in beiden Ländern. Sie ist damit von immenser Bedeutung für den Verständigungsprozess in Europa. Dies zeigt sich auch angesichts des jüngsten Referendums der Niederlande zum Assoziierungsabkommen zwischen der EU und der Ukraine. Die Außenminister unterstützten mit ihren Schritt die Arbeit und Anliegen der Deutsch-Ukrainischen Historikerkommission.

Die von politischer Einflussnahme freie Arbeit der Deutsch-Ukrainischen Historikerkommis-sion wird sich in den kommenden Jahren auf folgende Kernbereiche und Themenfelder der deutschen, ukrainischen und deutsch-ukrainischen Geschichte konzentrieren: Erster und Zweiter Weltkrieg in Deutschland und der Ukraine, deutsche Besatzungspolitik, Holocaust, Nachkriegszeiten und Holodomor. Auf dem 51. Deutschen Historikertag in Hamburg (20.-23.9.16) ist die DUHK mit einer Sektion zum Gedenken an 75 Jahre Babyn Jar präsent.
 
Der Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands initiierte 2014 die Deutsch-Ukrainische Historikerkommission (DUHK), die seit Beginn dieses Jahres durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst und die Robert-Bosch-Stiftung gefördert wird.

Kontakt:
Prof. Dr. Martin Schulze Wessel, Sprecher der Deutsch-Ukrainischen Historikerkommission, LMU München, Tel: 0151/64317290; E-Mail: martin.schulzewessel@lmu.de

Dr. Nora Hilgert, Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands e.V., Goethe-Universität, Senckenberganlage 31-33, 60325 Frankfurt, Tel.: 0173/6624432,
E-Mail: hilgert@historikerverband.de

Der Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands ist die Interessenvertretung des Faches Geschich-te, er unterstützt die internationale Vernetzung der Geschichtswissenschaft, setzt sich für die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ein und veranstaltet im zweijährigen Rhythmus den Deutschen Historikertag. Der VHD hat zurzeit 3.000 Mitgliede. Weitere Informationen zum VHD und der DUHK finden sich unter www.historikerverband.de.

V.i.S.d.P.: Prof. Dr. Martin Schulze Wessel (Vorsitzender des VHD)