Mitteilungen aus dem Verband

PM: VHD legt Protest gegen die neue Wahlordnung für die Fachkollegienwahl 2019 ein

Pressemitteilung, 27.11.2017 VHD legt Protest gegen die neue Wahlordnung für die Fachkollegienwahl...

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Aktuelles aus der Geschichtswissenschaft

Stipendium: Forschungsstipendien des IEG für Doktorand*innen

Das Leibniz-Institut für Europäische Geschichte (IEG) vergibt Forschungsstipendien für...

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Veranstaltungen

Jr. Prof. Sonia Campanini, Juniorprofessur für Filmkultur am Institut für Theater-, Film-
und Medienwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt am Main
17.12.2017–19.12.2017, Frankfurt am Main, Goethe-Universität Frankfurt

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Positionspapier des Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD) zur Schaffung nationaler Forschungsdateninfrastrukturen (NFDI)

Positionspapier als PDF


Mit den Stellungnahmen „Leistung durch Vielfalt“ und dem Diskussionspapier „Zur Nationalen For-schungsdateninfrastruktur“ hat der Rat für Informationsinfrastrukturen (RfII) zentrale Empfehlungen zur Schaffung eines nationalen Netzwerkes von Forschungsdateninfrastrukturen gegeben. Aus der Perspektive einer der größten geisteswissenschaftlichen Fachverbände unterstützt der Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD) die darin geäußerten Vorstellungen zur Etablierung eines Netzes kooperierender, fachorientierter Datenzentren nachdrücklich. Fachorientierte und fachspezifische Lösungen sind aus Sicht des VHD unverzichtbar. Gerade eine vernetzte Struktur bedarf zur erfolgreichen Tätigkeit einer fachspezifischen Koordination wesentlicher Aufgaben und Standards im nationalen Rahmen. Angesichts der bereits jetzt vorhandenen und zukünftig weiter zunehmenden Spezialisierung der Fachforschung innerhalb und außerhalb der digitalen Geisteswissenschaften halten wir eine Koordinationsstelle für historische Forschungsdaten an einer der Institutionen der Geschichtswissenschaft für zielführend und notwendig, um in der digitalen Forschung anerkannte Standards (Metadatenstandards, Standards für Datenformate, Qualitätsstandards etc.) wirksam in die Fachgemeinschaften hineintragen und sichern zu können. In dieser Hinsicht möchte der VHD mit dieser Stellungnahme die Bereitschaft erklären, bei der Entwicklung und Verstetigung von Forschungsinfrastrukturen eine aktive Rolle einzunehmen und den Diskussionsprozess um Bedürfnisse des Faches und für die Disziplin notwendige Dienste intensiv zu begleiten.
Der VHD nimmt bei der Vertretung geschichtswissenschaftlicher Forschungsaktivitäten in Deutsch-land seit mehr als einem Jahrhundert zentrale Funktionen ein und besitzt dafür anerkannte, etablierte Arbeitsweisen und Organisationsformen. Innerhalb des Verbandes bestehen seit 2012 zwei Gremien, die den digitalen Wandel der Geschichtswissenschaft mit fachlichen Aktivitäten und Tagungen zusätzlich fördernd begleiten. Während ein Verbands-Unterausschuss strategische Schwerpunktsetzungen digitaler Forschung berät und Positionen dazu erarbeitet, wirkt die Arbeitsgemeinschaft Digitale Geschichtswissenschaften mit vielfältigen Aktivitäten vor allem in die Breite des Faches. Überdies beteiligen sich Datenzentren mit Schwerpunktsetzungen in den Geschichtswissenschaften und übergreifenden geisteswissenschaftlichen Aufgabenstellungen im Verband der Digital Humanities im deutschsprachigen Raum (DHd), der seit 2013 insbesondere mit der AG Datenzentren eine Plattform für den Aufbau verteilter Dienste geisteswissenschaftlichen Forschungsdatenmanagements bietet. Beiden Verbänden gemein ist ein hohes Interesse an der Etablierung genuin geisteswissenschaftlicher Infrastrukturen des Datenmanagements, die geeignet sind, die notwendige Vernetzung zwischen digitalen Quellenbeständen, Datenbanken, Recherchetools, Forschungsliteratur und digitalen Forschungsergebnissen zu leisten. Besonders die komplexen Strukturen geisteswissenschaftlicher Daten, die innerfachlichen Standards, die datenrechtlichen Besonderheiten, die Unterschiede in der Forschungsdatenkultur zwischen den verschiedenen Wissenschaftsbereichen und das abweichende Verständnis von „Langzeitbereitstellung“ erfordern speziell auf fachliche Erfordernisse zugeschnittene Herangehensweisen. Im Gegensatz zu anderen Fachkulturen, in denen eine 10-jährige Aufbewah-rung von Daten die Transparenz und Nachprüfbarkeit von Forschungsergebnissen gewährleisten sollen, geht es bei geisteswissenschaftlichen Daten meistens um digitale Repräsentations- und Verarbeitungsformen von kulturellen Objekten, die ganz wie bei traditionellen Archiven und Bibliotheken vom Prinzip her für immer bereitgestellt werden sollen.
Die Geschichtswissenschaft sieht deshalb die Notwendigkeit, nicht nur die digitalen Forschungser-gebnisse, sondern in enger Zusammenarbeit mit den bewahrenden Institutionen wie Archiven und Bibliotheken das kulturelle Gedächtnis der Gesellschaft insgesamt nachhaltig zu sichern und zu pflegen. Die bewahrenden Institutionen sind dafür auf eine wissenschaftliche Begleitung und qualitative Auswertung ihrer Sammeltätigkeit angewiesen. Deshalb bemühen sich die beiden oben genannten Verbände auch intensiv darum, die betreffenden Partner aktiv in den Diskussionsprozess um funktionsfähige Organisationsstrukturen einzubinden.
Umfassendes Forschungsdatenmanagement bildet – anders als vielleicht reine Daten- und Metadatenhaltung in Repositorien und Langzeitarchivierungssystemen – einen zunehmend wichtigen Bereich jeder wissenschaftlichen Tätigkeit und gehört daher seit langem zum methodischen Diskurs und den infrastrukturellen Bedürfnissen der Fachgemeinschaften. Insgesamt bündelt die Geschichtswissenschaft spezifische Fachkompetenzen und Methoden der Bereitstellung und Nachnutzung von Daten unterschiedlichster Provenienz, der sachlichen Erschließung und Langzeitarchivierung, der fachlichen Auswahl, Qualitätsabschätzung und Bewertung von Quellenbeständen sowie der zeitlichen Vergleichbarkeit im Längsschnitt. Mit den historischen Grund- und Hilfswissenschaften, die Kompetenz sowohl zur traditionellen als auch zur digitalen Quellenkritik vermitteln, sowie den eng kooperierenden Bibliotheks- und Archivwissenschaften existieren fachspezifisch verankerte Kompetenzen, die mit solchen Aufgaben vertraut sind und institutionell wie methodisch gefestigte Standards der Datenhaltung entwickeln. Zudem besitzt die Fachdisziplin ein breites öffentliches Betätigungsfeld mit vielen, international vernetzten Anknüpfungspunkten zur Erschließung von Datenbeständen von Geschichtsinteressierten aus der Zivilgesellschaft (Geschichts- und Kulturvereine, Sammlungen, genealogische Daten). Solche Aktivitäten besitzen – gerade  angesichts des intensiven gesell-schaftlichen Wandels – eine hohe kulturelle Bedeutung für die Wissenschaftskommunikation, die Versachlichung öffentlicher Debatten und die Entwicklung kultureller Identität.
Die Notwendigkeit fachspezifischer Konsortien in einer NFDI, geisteswissenschaftlicher Datenzentren und verteilter, kooperativer Strukturen
Zahlreiche internationale, nationale und lokale Initiativen haben sich in den letzten Jahrzehnten über wissenschaftspolitische, administrative und technische Grundlagen einer zeitgemäßen Dateninfrastruktur verständigt. Dabei sind sich die verschiedenen Akteure weitgehend einig, dass die nachhaltige Erstellung, die Pflege, ein gewisser Standard der Erschließung und Qualität, ein hohes Maß an Transparenz, gute Sichtbarkeit und eine langfristige Verfügbarkeit von Forschungsdaten zentrale Kriterien für die Qualität derartiger Infrastrukturen sind.
Beiträge zu übergreifenden Forschungsinfrastrukturen bzw. Datenrepositorien geisteswissenschaftlicher Disziplinen werden diesen Kriterien entsprechend u.a. in international vernetzten Angeboten entwickelt. Sie können – in Zusammenarbeit mit fachspezifischen oder auf lokale Bedürfnisse ausgerichteten Datenzentren – Standards der Daten- und Metadatenhaltung, die Weiterentwicklung bzw. Distribution technischer Services sowie das übergreifende Auffinden von Daten unterstützen. Zur Etablierung eines verteilten Netzes von Serviceleistungen können solche Institutionen ihre Dienste einbringen und wichtige Funktionen bei der Koordinierung von Angeboten und Nachfragen übernehmen. Zwangsläufig können internationale Infrastrukturprojekte wie CLARIN-D und DARIAH-DE vorwiegend generische Dienste und technische Entwicklungen anbieten, die jeweils gemeinsam mit fachspezifischen Zentren entwickelt und umgesetzt werden. Sowohl spezifisch fachmethodische Bedürfnisse als auch Werkzeuge, die Betreuung von fachlichen Datenbeständen und ihre Qualitätssicherung sowie anhaltende Kuratierung sind aber nur aus den Fächern heraus festzustellen, zu konzipieren und zu entwickeln.
Sollen stabile wissenschaftliche Infrastrukturen, die alle Arten von Forschungsdaten umfassen, die fachliche Forschung wirksam unterstützen und fördern, so bedarf es neben übergreifenden Strukturen immer auch spezifischer Lösungen, die – gut vernetzt und kooperativ angelegt – institutionell gesichert werden müssen. Nur eine solche Kombination von Dateninfrastrukturen sichert die Qualität der Forschung und damit deren Akzeptanz in den Fachgemeinschaften. Aus solchen Erfahrungen und aus wissenschaftlichen Schwerpunkten heraus sind in den letzten Jahrzehnten bereits mehrere fachorientierte Datenzentren entstanden, die sich vor allem durch eine intensive Verzahnung mit der Forschung und ihren Bedürfnissen auszeichnen. Solche Zentren konzentrieren sich auf den Ausbau fachspezifischer Ansätze und Lösungen, die passfähig aufbereitete Daten für eine hoch differenzierte Forschung bereitstellen und entsprechenden Forschungsschwerpunkten folgen. Forschungsnähe wird vor allem dort gewährleistet, wo Konzepte der fachlichen Datenkuratierung und Qualitätssicherung in gleicher Weise in den Mittelpunkt des Forschungsdatenmanagements gerückt werden wie Prinzipien der Organisation, der technischen Sicherung und der Erreichbarkeit von Daten. In besonderem Maße gilt dies für die Entwicklung standardisierender Ansätze. Solche Standards finden dann Akzeptanz, wenn sie Forscher/innen nachvollziehbar unterstützen, wissenschaftlichen Mehrwert zu produzieren. Ähnliches gilt für die fachliche Erschließung von Daten und die Ausgestaltung von For-schungsdatenkulturen.
In der gegenwärtigen Diskussion um Forschungsdaten wird deutlich, dass die verschiedenen Fächergruppen aufgrund ihrer jeweils unterschiedlichen methodischen Zugänge und Forschungspraktiken ein divergierendes Verständnis dieses zentralen Begriffes pflegen. In den Geschichtswissenschaften können „Forschungsdaten“ nicht auf einen engen Begriff reduziert werden, der in ihnen nur Erhebungs-, Mess-, Ausgangs- oder Intermediärdaten sieht, die klar von den Publikationen der Forschungsergebnisse getrennt werden können. Vielmehr muss hier ein weiter Begriff verwendet und konzeptionell und institutionell unterstützt werden. Danach umfassen Forschungsdaten u.a.
•    unmittelbare digitale Repräsentationsformen kultureller Objekte (Digitalisate)
•    Mess-, Umfrage- und Erhebungsdaten (z.B. aus einer empirischen Forschung)
•    angereicherte, erweiterte, annotierte, kommentierte, vorerarbeitete Repräsentationsformen
•    kritische Editionen von Quellen und Texten
•    fragestellungsgeleitete Datensammlungen und Datenbanken
•    spezialisierte Wissensbestände, Bibliografien, Taxonomien, Ontologien, kontrollierte Vokabularien, Normdaten
•    Algorithmen und fachspezifische Softwarewerkzeuge
•    Fachanwendungen wie Simulationen
•    dynamische oder statische Visualisierungen
•    traditionelle sowie neue Formen der Ergebnispräsentation (Blogserien, komplexe Narrative mit Multimedia- und Hypertextelementen)
•    digitale Forschungsumgebungen
•    fachspezifische Materialsammlungen, Portale
•    fachspezifische Recherchetools
Diese Datenarten umfassen den ganzen Forschungszyklus und verlangen nach einem Diensteangebot, das viele Schichten umgreifen muss. Die notwendigen Angebote betreffen u.a. allgemeine Services der technischen Langzeitarchivierung und Verfügbarmachung mit Basisinfrastrukturen oder Repositorien, die auf Nachnutzung und persistente Recherchierbarkeit angelegt sind. Die Klärung häufig sehr heterogener Urheberrechte, Zugangsrechte und Lizenzen erfordert in den Geisteswissenschaften hohe Aufmerksamkeit wie auch der Schutz von Persönlichkeitsrechten in Daten. Den Mittelpunkt fachspezifischen Datenmanagements bilden jedoch die Methodiken der eigenen Fachwissenschaft, mit denen Daten erhoben und nachhaltig interpretierbar gemacht werden sowie eine gezielte Datenkuration, die dringender, breiter und umfassender Förderung bedarf.
Im Vordergrund stehen in der Geschichtswissenschaft einerseits Ansätze der manuellen oder auto-matisierten Erkennung, fachlichen Erschließung, Homogenisierung und Kuration historischer Daten durch die in den Grundwissenschaften entwickelten spezifischen Normen und Standards. Gerade der Prozess des Transkribierens, Lemmatisierens, Annotierens und Erschließens, z.B. mittels digitaler Editionen, unterscheidet sich erheblich von Prinzipien der benachbarten Sprach- und Literaturwissenschaften, da Wissensbedürfnisse sich – heute durch die Fachgrenzen sichtbar – markant unterscheiden. Zwar gibt es eine Fülle von fachübergreifenden Methoden, etwa Netzwerkanalysen, räumliche Analysen, Interviews oder statistische Methoden, die nicht ausschließlich von den Geschichtswissenschaften benutzt werden. Dennoch besitzt bspw. die Georeferenzierung historischer Räume ganz andere Problematiken als in der Gegenwart – ein heutiger Stadtraum zerfällt für frühere Epochen in viele Orte und Wüstungen, für die keine genauen Koordinaten zur Verfügung stehen. Netzwerkdaten können nur sinnvoll analysiert werden, wenn sie die zentralen Koordinaten der Geschichtswissenschaft – Raum und Zeit – berücksichtigen und – anders als bei sozialwissenschaftlichen Netzwerkanalysen – auch historische Verlaufsdaten generiert und gesichert werden können. Und ein Interview ist in der Geschichtswissenschaft eben kein Gespräch über Probleme der Gegenwart und Zukunft, sondern bedarf Methodiken des Umgangs mit unbewussten oder bewussten subjektiven Einfärbungen bzw. Erinnerungslücken (Oral History). Insgesamt sind die Wandelbarkeit in der Zeit und der Umgang mit Ungenauigkeiten und fehlenden Informationen eine große Herausforderung des Datenmanagements in der Fachdisziplin. Will man große Datenbestände mit langen Zeitreihen – etwa zur Erhebung langfristiger Klimadaten – aufbauen  (Big Data), sind solche Probleme nur durch fachspezifisches Datenmanagement zu lösen.
Geschichtswissenschaft ist in erster Linie eine Wissenschaft der Meinungspluralität mit hoher Bedeutung für den öffentlichen demokratischen Wissensdiskurs. Das Fach basiert auf heterogenen Formen der Hermeneutik, der qualitativen Inhaltsanalyse oder des Vergleichs. Daraus ergibt sich die enorme Bedeutung der fachspezifischen Pflege zentraler Daten- und Wissensbestände (wie Normdaten, Taxonomien oder Thesauri) und ihrer Homogenisierung zur Anbindung an Daten zentraler Repositorien.
Forschungsdatenmanagement ist grundlegender Bestandteil von Forschung und ihr eingeschrieben. In diesem Sinne halten wir es für zielführend, bestehende funktionierende Strukturen des For-schungsdatenmanagements in der Fachwissenschaft zu stärken und langfristig zu konsolidieren.
Die Geschichtswissenschaft besitzt institutionell gefestigte Fachexpertisen und Methoden der langfristigen Datenhaltung und -interpretation. Sie strebt derzeit kein zentralisiertes Datenzentrum an, das für alle geschichtswissenschaftlichen Teilbereiche gleichermaßen zuständig wäre. Der VHD plädiert stattdessen für die Förderung einer Strategie verteilter und vernetzter Kompetenzen mit einem Schwerpunkt auf fachspezifische Datenkuration im Forschungsprozess. Eine solche Lösung sollte in der Stärkung von bestehenden oder im Aufbau befindlichen Datenzentren und weiterer auf diesem Feld zentraler Partner bestehen. Hier kann der koordinierte Verbund von erstens fachlich spezialisierter Zentren, zweitens lokal oder regionalen zuständigen Datenzentren und drittens übergreifenden Initiativen zu einer umfassenden Versorgung im Bereich Forschungsdaten führen und die notwendige Rückbindung zu den Fachdisziplinen erbringen. Der Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands unterstreicht daher nachdrücklich seine Bereitschaft, gemeinsam mit den in der AG Datenzentren des Verbands DHd organisierten Datenzentren und anderen Akteuren die Organisation und den konsortialen Aufbau einer NFDI zu unterstützen, welche die Geisteswissenschaften in ihren fachspezifischen Anforderungen nachhaltig stärken werden. Die Etablierung eines solchen fachspezifisch organisierten, kooperierenden Netzes institutioneller und lokal, regional oder national operierender Datenzentren und einer darauf bezogenen Koordinierungsstelle für die Geschichtswissenschaften verbindet die Anforderungen der digitalisierten Welt mit den Erfordernissen der Fachdisziplinen.
Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands e.V. (VHD)  
und
Unterausschuss „Geschichte in der digitalen Welt“ im Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands