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Offener Brief: Anwesenheitspflicht an NRW-Hochschulen

An die CDU und an die FDP NRW Sehr geehrte Damen und Herren, mit den Neuwahlen in...

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Aktuelles aus der Geschichtswissenschaft

Stipendium: Gerda Henkel Fellowship for Digital History

With the generous support of the Gerda Henkel Foundation, the German Historical Institute (GHI)...

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Düsseldorf/Potsdam, den 26.10.2016

Stellungnahme des VHD zu Vorschlägen der Kommission zur Reform des europäischen Urheberrechts


Sehr geehrter Herr Schmid,

haben Sie vielen Dank für die Möglichkeit, als Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands e.V. (VHD) Stellung zu nehmen zum Reformvorschlag des europäischen Urheberrechts, die wir gerne annehmen.

Aus unserer Sicht beschert der Entwurf keine substantiellen Verbesserungen für den wissenschaftlichen Zugang zum audiovisuellen Erbe. Nötig ist aus Sicht der Wissenschaft eine möglichst EU-weit gültige Schrankenregelung, die die Nutzung für Zwecke von Forschung und Lehre einheitlich und praktikabel regelt. Dabei geht es nicht darum, dass die Rechteinhaber keine Vergütung für bestimmte Nutzungsarten erhalten sollen. Beseitigt werden muss jedoch das Geflecht von unübersichtlichen, praxisfernen und z. T. in sich widersprüchlichen Regelungen, die das Urheberrecht in Deutschland derzeit bestimmen. Ansonsten wird die Nutzung audiovisueller Kulturgüter für Wissenschaft und Bildung sowie deren Erhalt auch weiterhin substantiell behindert.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen sehr gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. Eva Schlotheuber                 Prof. Dr. Frank Bösch
Vorsitzende des VHD                        Stellvertretender Vorsitzender des VHD