Mitteilungen aus dem Verband

Aufsatzpreis des VHD

Der Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands e.V. zeichnet zwei  herausragende...

RSS |  Weitere Mitteilungen »

Aktuelles aus der Geschichtswissenschaft

Job: Leiterin/Leiter Historisches Zentrum Wuppertal

Wuppertal, Stadt der weltberühmten Schwebebahn Kultur-und Wirtschaftszentrum des Bergischen...

RSS |  Weitere Neuigkeiten »

Veranstaltungen

Fakultäten für Soziologie & Geschichtswissenschaften und Interdisziplinäres Zentrum für Geschlechterforschung (IZG) an der Universität Bielefeld, Organisation: Prof. Dr. Heidemarie Winkel, Fakultät für Soziologie
23.10.2017–10.01.2018, Bielefeld, Universität Bielefeld

RSS |  Weitere Veranstaltungen (H-Soz-u-Kult) »

Wie nachhaltig ist die Exzellenzinitiative für die Geisteswissenschaften?

Die Exzellenzinitiative des Bundes soll nach Beschluss der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) in eine dritte Phase gehen. Umfasste das Programm bisher drei große Förderlinien, die Graduiertenschulen, die Exzellenzcluster sowie die Zukunftskonzepte der Universitäten, wird sich in der zukünftigen Exzellenzstrategie einiges verändern. Entsprechend den Empfehlungen eines internationalen Evaluationsgremiums unter Vorsitz von Dieter Imboden soll das Format der  Graduiertenschule zur Förderung von Postgraduierten und Postdoktoranden ersatzlos gestrichen. Neu in die Förderung aufgenommen wird hingegen die „Exzellenzuniversität“. In der Begründung für die Fortführung des Programms heißt es von Seiten der GWK: „Das neue Exzellenzprogramm wird die Spitzenforschung an deutschen Universitäten weiter voranbringen und unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit und Sichtbarkeit als Wissenschaftsstandort stärken.“

Das Ziel der Stärkung der Universitäten ist unter allen Beteiligten sicherlich unbestritten. Kritik entzündet sich an der Frage, ob und wie nachhaltig die Exzellenzinitiative die Wissenschaft und insbesondere die Geisteswissenschaften unterstützt, oder ob sie diese sogar in negativer Weise betrifft. Darüber hinaus stellt sich die Frage, welche Auswirkungen die neue Exzellenzstrategie auf den wissenschaftlichen Mittelbau und dessen berufliche Perspektiven haben wird.

Der VHD wird am 5. Oktober 2016 an der Goethe-Universität Frankfurt im Renate-von-Metzler-Saal ab 17.15 Uhr über dieses Thema diskutieren mit:

 

Prof. Dr. Birgitta Wolff

Präsidentin der Goethe-Universität

 

Prof. Dr. Peter Strohschneider

Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft

 

Ulrich Schüller

Abteilungsleiter „Wissenschaftsystem“, Bundesministerium für Bildung und Forschung

 

Prof. Dr. Martin Schulze Wessel

Sprecher der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien an der LMU München

 

Prof. Dr. Tilman Reitz

Professur für Wissenssoziologie und Gesellschaftstheorie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena

 

Jan-Martin Wiarda (Moderation)

Freier Journalist

 

Der Eintritt ist frei. Wir bitten um vorherige Anmeldung unter info@historikerverband.de.

 

Der Renate-von-Metzler-Saal befindet sich auf dem Campus Westend, Casinogebäude
Theodor-W.-Adorno-Platz 2a, 60323 Frankfurt am Main.