Mitteilungen aus dem Verband

VHD verabschiedet Resolution zu befristeten Arbeitsverhältnissen und Karrierewegen von Historiker:innen in der Wissenschaft

Der Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands e.V. (VHD) hat auf der...

RSS |  Weitere Mitteilungen »

Aktuelles aus der Geschichtswissenschaft

Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte, 12.-14. November 2021

Das Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte findet vom 12. bis 14. November 2021 unter dem Motto...

RSS |  Weitere Neuigkeiten »

53. Deutscher Historikertag findet digital statt

Pressemitteilung, Frankfurt am Main/München, 31. August 2021

[Pressemitteilung als PDF]

Das Programm des 53. Deutschen Historikertags vom 5. bis 8. Oktober 2021 aus der gastgebenden Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) findet digital über eine Konferenzplattform statt. Unter dem Motto „Deutungskämpfe“ sind neben einer Vielzahl an Fachsektionen, die dort als Videokonferenzen stattfinden, ausgewählte Sonder- und Festveranstaltungen als Stream aus der Großen Aula der LMU zu sehen.

Mit der Covid-19-Pandemie musste sich das wissenschaftliche Tagungsgeschehen in den digitalen Raum verlagern. Leider ist aufgrund der anhaltend unsicheren Perspektive und der an der LMU geltenden Vorgaben eine Teilnahme am 53. Deutschen Historikertag vor Ort in München, die wir gerne ermöglicht hätten, nicht durchführbar. Damit findet der Kongress – das erste Mal in seiner über 125-jährigen Geschichte – digital statt, nachdem er bereits im vergangenen Jahr verlegt worden war. Die Veranstaltungen stehen den Teilnehmenden über eine digitale Konferenzplattform offen. Die überwiegende Mehrzahl der Veranstaltungen wird als Videokonferenz in die Plattform eingebettet, einige Fest- und Sonderveranstaltungen können dort als Livestream aus der Großen Aula der LMU verfolgt werden.

In den rund 100 Fachsektionen, die am Dienstag und Mittwoch, 5.–6. Oktober, als Videokonferenzen stattfinden, sowie in weiteren Programmpunkten an den übrigen Veranstaltungstagen präsentiert sich die Geschichtswissenschaft in ihrer fachlichen Vielfalt. Die Schwerpunkte reichen von der Alten Geschichte bis zur Zeitgeschichte, ihr Fokus von den einzelnen Sach- und Epochendisziplinen zu übergreifenden Fragestellungen, und viele wenden sich dem Motto „Deutungskämpfe“ zu. Daneben wird es auf der digitalen Konferenzplattform, wie bei analogen Historikertagen auch, ein vielfältiges Programm mit Foren für Schüler:innen und Lehrer:innen, mit Angeboten für Promovierende und Young Professionals geben, ebenso ein digitales Begleitprogramm des Ortskomitees, eine digitale Fachausstellung und Bibliothek, Live-Moderationen und eine ständig wachsende Mediathek.

Gleichzeitig besteht im virtuellen Raum des Historikertags stets die Möglichkeit zum wissenschaftlichen und persönlichen Austausch: Fragen können an die Referierenden gerichtet werden, virtuelle Meetingräume stehen für Treffen in Kleingruppen zur Verfügung – nicht nur für fachwissenschaftliche Diskussionen, sondern auch als Pausenräume zum geselligen Austausch unter Kolleg:innen. Jederzeit können Teilnehmer:innen darüber hinaus durch spontane Videomeetings und Chats direkt miteinander in den Dialog treten.

Trotz der neuartigen Herausforderungen hat der digitale Historikertag Vorteile: Vergleichbare digitale Veranstaltungen haben gezeigt, dass die Reichweite virtueller Podien größer wird. Kolleg:innen aus aller Welt können sich hinzuschalten, lange Anreisen entfallen. Mit nur wenigen Klicks können Fachwissenschaftler:innen, Geschichtslehrer:innen, Fachaussteller:innen, Pressevertreter:innen und Interessierte in diesem Jahr am Historikertag teilnehmen und so zumindest virtuell nach München reisen.

53. Deutscher Historikertag – Ein digitaler Besuch in München

Vom 5. bis 8. Oktober 2021 findet der 53. Deutsche Historikertag unter dem Motto „Deutungskämpfe“ statt. Der Kongress wird in diesem Jahr digital stattfinden. Mehr als etwa 450 Referent:innen aus dem In- und Ausland werden sich in rund 100 Fachsektionen zu aktuellen Forschungsthemen austauschen. Partnerland des diesjährigen Historikertages ist Israel. Ausrichter sind der Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD), der Verband der Geschichtslehrer Deutschlands (VGD) und die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU). Der Kongress geht auf die „erste Versammlung deutscher Historiker“ 1893 in München zurück und findet in diesem Jahr nach 1949 und 1996 zum vierten Mal in München statt. Er wird alle zwei Jahre ausgetragen und widmet sich drängenden Fragen in Geschichtswissenschaft und Gesellschaft.

Das umfangreiche Programm, alle notwendigen Informationen zur Anmeldung und zu den Ticketpreisen sowie der Ticketshop sind auf der Kongresswebsite www.historikertag.de abrufbar. Eine Akkreditierung der Pressevertreter:innen erfolgt über den Ticketshop. Nach der Anmeldung können sich Inhaber:innen eines Tickets bereits ab Ende September auf der digitalen Konferenzplattform des Historikertags registrieren.

Weitere Informationen und Rückfragen

PD Dr. Denise Reitzenstein
Geschäftsführung des 53. Deutschen Historikertags 2021
Ludwig-Maximilians-Universität München
Geschwister-Scholl-Platz 1
80539 München
E-Mail: info[at]historikertag.de

Dr. Leonie Treber
Geschäftsführung des Verbands der Historiker und Historikerinnen Deutschlands e. V.
Goethe-Universität Frankfurt am Main
Juridicum
Senckenberganlage 31–33
60325 Frankfurt am Main
E-Mail: info[at]historikerverband.de

Der Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands e. V. (VHD) ist das Vertretungsorgan der deutschen Geschichtswissenschaft in der Öffentlichkeit. Kernaufgabe des VHD ist die Organisation des Deutschen Historikertages, den er zusammen mit dem Verband der Geschichtslehrer Deutschlands alle zwei Jahre veranstaltet. Als Interessenvertretung setzt sich der VHD darüber hinaus in vielfältiger Weise für die Belange seiner Mitglieder ein und steht als Fachverband im ständigen Dialog mit Wissen-schaft, Politik und Gesellschaft. Der VHD hat zurzeit etwa 3.500 Mitglieder. Website: www.historikerverband.de.

V.i.S.d.P.: Prof. Dr. Eva Schlotheuber (Vorsitzende) / Prof. Dr. Johannes Paulmann (Schriftführer)