Der vom Verlag de Gruyter gestiftete Dissertationspreis der AG Internationale Geschichte wurde im Jahr 2021 an zwei Arbeiten vergeben. Die Preisträger sind

Helena Barop: Mohnblumenkriege. US-amerikanische Drogenpolitik im Ausland und die Grenzen staatlicher Macht 1950–1979 (Universität Freiburg)

Julian Katz: Zwischen Sicherheit, Recht und Religion. Kriegsbegründung und der Schutz fremder Untertanen während des anglo-spanischen Krieges (1585-1604) (Universität Marburg).

Die Preise werden auf der nächsten Mitgliederversammlung der AG am 8. Oktober 2021 im Rahmen des Historikertages verliehen und gewürdigt.


Preisverleihung für das Dissertationsprojekt von Frau Corinne Geering, "Building a Common Past: World Heritage in Russia under Transformation, 1965-2000".


Mit dem Dissertationspreis Internationale Geschichte sollen hervorragende Leistungen in Erforschung und Darstellung von Themen im weit gefassten Feld der Internationalen Geschichte anerkannt und gefördert werden.

Der Preis von 1000 Euro wird jährlich für eine Dissertation zu einem Aspekt der Internationalen Geschichte verliehen. Die aktuelle Ausschreibung finden Sie hier.

Bisherige Preisträger:

Sarah Ehlers, "Ärzte ohne Grenzen. Koloniale Schlafkrankheitsbekämpfung, europäische Identitäten und moderne Medizin, 1890-1914".

Thomas Zimmer, "Im Namen der Weltgesundheit. Geschichte der internationalen Gesundheitspolitik von 1940-1970".

Felix Schürmann, "Der graue Unterstrom: Walfänger und Küstengesellschaften an den tiefen Stränden afrikanischer Geschichte", 1770–1920.

Sonja Großmann, "Sowjetische Freundschaftsgesellschaften in Westeuropa als Instrumente und Akteure der Cultural Diplomacy im Kalten Krieg", 1945-1991.

Victor Mauer, „Großbritannien, die deutsche Frage und die Blockade Berlins 1948-1949. Vorgeschichte, Krisenverhalten, Konfliktregulierung".

Corinne Geering, "Building a Common Past: World Heritage in Russia under Transformation, 1965-2000".