Mitteilungen aus dem Verband

VHD verabschiedet Resolution zu befristeten Arbeitsverhältnissen und Karrierewegen von Historiker:innen in der Wissenschaft

Der Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands e.V. (VHD) hat auf der...

RSS |  Weitere Mitteilungen »

Aktuelles aus der Geschichtswissenschaft

Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte, 12.-14. November 2021

Das Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte findet vom 12. bis 14. November 2021 unter dem Motto...

RSS |  Weitere Neuigkeiten »

Verleihung des Carl Erdmann Preises 2021 auf dem 53. Deutschen Historikertag: Laudatorin Cornelia Rauh, Preisträger Marc Buggeln und VHD Vorsitzende Eva Schlotheuber (v.l.n.r.), Fotograph: Stephan Höck.

Carl Erdmann Preis

Der VHD zeichnet alle zwei Jahre herausragende Habilitationen aus dem Gesamtbereich der Geschichtswissenschaft mit dem Carl Erdmann Preis aus. Der Preis ist mit 6.000 € dotiert und erinnert an den Mediävisten Carl Erdmann.

Marc Buggeln erhält Carl Erdmann Preis 2021

Marc Buggeln (Berlin) wurde für seine Habilitationsschrift „Das Versprechen der Gleichheit: Progressive Steuern und die Reduktion sozialer Ungleichheit 1871 bis 1945“ mit dem Carl Erdmann Preis 2021 ausgezeichnet.

In ihrer Laudatio begründete VHD Ausschussmitglied Cornelia Rauh die Wahl: "Über acht Jahrzehnte hinweg verfolgt der Autor Finanzwissenschaft und Finanzpolitik der Länder Großbritannien, Frankreich, Schweden, USA und Sowjetunion. Auf einer solch breiten Vergleichsgrundlage beurteilt er die deutsche Entwicklung, die im Mittelpunkt seines Interesses steht und den roten Faden vorgibt. Dabei gelingt es ihm stets, gut verständlich die großen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Entwicklungen in den Blick zu nehmen, nach finanzwissenschaftlichen und gesellschaftspolitischen und ideologischen Anstößen, nach der Beschaffenheit und den Wirkungen der Steuerpolitik zu fragen und zu beleuchten, was seine Befunde zur Klärung historischer Kontroversen beisteuern. Marc Buggelns Habilitationsschrift ist ein gut lesbarer Beitrag zu einem aktuellen, vieldiskutierten Thema, dem eine aufwändige Forschungsleistung auf bemerkenswert breiter Materialbasis zugrunde liegt."

Carl Erdmann Preis 2021: Voraussetzungen und Verfahren

Die Verleihung des Carl-Erdmann-Preises ist mit der COVID-19-bedingten Verschiebung des
53. Deutschen Historikertages ebenfalls ins Jahr 2021 verschoben worden. Der Preis wurde nicht erneut ausgeschrieben und alle Bewerber*innen, die sich bis zur geltenden Frist im Oktober 2019 beworben hatten bzw. vorgeschlagen worden sind, wurden in der Auswahl durch den VHD Ausschuss berücksichtigt.

Die Habilitationsschrift musste nach dem 1.11.2015 bei der prüfenden Fakultät eingereicht worden sein. Die Bewerbung konnte als Eigenbewerbung oder durch Vorschlag Dritter erfolgen und ist nicht an eine Mitgliedschaft im VHD gebunden. Eine Bewerbung bereits berufener Kolleginnen und Kollegen war nicht zulässig. Der Bewerbung waren zwei Exemplare der Schrift (Manuskript oder Buch) und ein kurzer Lebenslauf beizulegen.

Insgesamt wurden 22 Arbeiten für den Carl Erdmann Preis eingereicht. Diese wurden in einem mehrstufigen Verfahren sowohl von Mitgliedern des VHD Ausschusses, als auch von externen Historiker:innen begutachtet. 

Eine Übersicht der Preisträger:innen der vergangenen Jahre finden Sie hier.