Mitteilungen aus dem Verband

Bericht des Hungarian Network of Academics zur Lage von Bildung, Wissenschaft, Kultur und Medien in Ungarn

Der VHD hatte 2017 seinen Protest gegen das Hochschulgesetz der Regierung Orbán in Ungarn, das sich...

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Aktuelles aus der Geschichtswissenschaft

Ausschreibung der HRK: Wettbewerb „Kleine Fächer: Sichtbar innovativ!“

In Ergänzung zu den Kleine Fächer-Wochen an deutschen Hochschulen schreibt die...

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Veranstaltungen

University of Naples Federico II, University of Naples L’Orientale, Université de Rouen Normandie, Universidad Autonoma de Madrid, Università di Roma Tre, Universität Wien
23.06.2020–25.06.2020, Naples, Scuola Superiore Meridionale, Largo San Marcellino 10, Mapoli
Deadline: 29.02.2020

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Nach den Pakten. Zur Zukunft der Hochschule in Deutschland


Der Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands  (VHD) lädt in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Geschichte Ost- und Südosteuropas der LMU alle Interessierten zu einem hochschulpolitischen Gespräch am 8. Januar 2015 um 12.15 Uhr ein, um sich den drängenden Fragen zur Zukunft der Hochschule in Deutschland mit Blick auf die Länderebene zu widmen. Das Gespräch findet im Senatssaal der Ludwig-Maximilians-Universität statt (Geschwister-Scholl-Platz 1, 80539 München).


Es diskutieren:

Dr. Ludwig Spaenle, MdL, Bayerischer Staatsminister für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst
Prof. Dr. Bernd Huber, Präsident der Ludwig-Maximilians-Universität München
Prof. Dr. Peter Strohschneider, Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft
Dr. Cornelis Menke, Sprecher der AG Wissenschaftspolitik in der Jungen Akademie
Prof. Dr. Martin Schulze Wessel, Vorsitzender des VHD und Sprecher der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien an der LMU München

Dr. Jeanne Rubner, Bayerischer Rundfunk (Moderation)


Die Politik ist den Forderungen nach einer Verlängerung der großen Förderpakte in letzter Minute nachgekommen. Sogar die Exzellenzinitiative soll weitergeführt, das Kooperationsverbot abgeschafft und die Länder bei der Zahlung des BAföG entlastet werden. Doch ist damit die Zukunft der deutschen Hochschulen tatsächlich gesichert?

Der VHD möchte sich dieser Frage auf Ebene der Länder und Universitäten von zwei Seiten nähern. Nachdem die Pakte verlängert worden sind, ist zum einen darüber zu reden, wie tragfähig die gefundenen Lösungen sind. Wie werden die Bundesländer mit den freigewordenen BAföG-Geldern mittel- und langfristig umgehen und ist die Abschaffung des Kooperationsverbotes tatsächlich ein Zugewinn für die Hochschulen? Zum anderen ist die Frage nach der Finanzierung der deutschen Hochschule aufs engste mit dessen Akteuren verbunden. Wie können deutsche Universitäten angesichts eines Unverhältnisses von Dauerstellen zu zeitlich befristeten Stellen und im Hinblick auf die stetige Erhöhung von Studierendenzahlen attraktiv für den wissenschaftlichen Nachwuchs bleiben?

Eintritt frei, ohne Voranmeldung


Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Geschichte Ost- und Südosteuropas der Ludwig-Maximilians-Universität München, Prof. Dr. Martin Schulze Wessel, statt.