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Stellungnahmen zur angekündigten Auflösung der Menschenrechtsorganisation „Memorial-International“

Der VHD hat mit großer Besorgnis zur Kenntnis genommen, dass die Generalstaatsanwaltschaft der...

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Aktuelles aus der Geschichtswissenschaft

CfP: The Emergence of Gendered Power Structures since Early Modern Times: Practices, Norms, Media

Die Forschungsgruppe Geschlecht-Macht-Staat der Philipps-Universität Marburg veranstaltet vom...

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24.11.2021 09:37

Veranstaltungsankündigung: Competing Memories? Inter|National Debates about Remembering the Holocaust and Colonialism

Am 1. Dezember 2021 um 19 Uhr widmet sich eine Online-Podiumsdiskussion der aktuellen Debatte, die die Neuübersetzung von Michael Rothbergs Buch Multidirectional Memory (2009) ausgelöst hat und die schnell als zweiter Historikerstreit bezeichnet wurde. Seitdem diskutieren Historiker:innen, Intellektuelle und Journalistinnen vor allem in den großen deutschen Tageszeitungen über das Verhältnis von Holocaust und europäischer Kolonialgeschichte.

Das vom DHI Washington in Kooperation mit dem VHD und Isabel Richter (DAAD, University of California, Berkeley) organisierte Panel möchte den bisherigen Verlauf der Debatte reflektieren. Expert:innen aus den USA, Großbritannien und Deutschland werden die unterschiedliche Rezeption des Werks von Michael Rothberg und des Aufsatzes „Der deutsche Katechismus“ von Dirk Moses erörtern, der zu einem zentralen Bestandteil der Debatte geworden ist. Die Podiumsdiskussion soll nicht dazu dienen, die sehr hitzig geführten Debatten in Deutschland weiter anzuheizen. Vielmehr wird eine transatlantische Reflexion angestrebt, die dabei helfen soll, die Debatte zu neutralisieren. Im Zentrum der Diskussion steht daher nicht zuletzt die Frage, warum unterschiedliche Öffentlichkeiten und Vertreter:innen der Geschichtswissenschaft so unterschiedlich mit dem Problem konkurrierender und konvergierender Erinnerungen umgehen.

Podium: Frank Biess (University of California, San Diego), Robert Heinze (Deutsches Historisches Institut, Paris), Esra Özyürek (University of Cambridge), Stefanie Schüler-Springorum (Zentrum für Antisemitismusforschung, TU Berlin)

Moderation: Rita Chin (University of Michigan und Vize-Präsidentin American Historical Association), Akasemi Newsome (University of California, Berkeley)

Auf der Website des DHI Washington finden Sie weiterführende Informationen zur Veranstaltung und den Link zur Anmeldung. Die Veranstaltung wird von der American Historical Association (AHA) unterstützt.




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