Mitteilungen aus dem Verband

Posthume Solidaritätserklärung mit Samuel Paty / Déclaration posthume de solidarité avec Samuel Paty*

Im Namen des Verbandes der Historiker und Historikerinnen Deutschlands e.V. (VHD) und auch...

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Aktuelles aus der Geschichtswissenschaft

Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte 2020 "REBELLIEREN UND REGIEREN"

Auch in diesem Jahr findet das Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte statt. Allerdings anders als...

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Titel: 
Dr.

Nachname: 
Schoenmakers

Vorname: 
Christine

Projekt-, Werk- bzw. Publikationstitel:

"Die Belange der Volksgemeinschaft erfordern ...". Rechtspraxis und Selbstverständnis von Bremer Juristen im 'Dritten Reich'

Epoche: 
  • Neuere und Neueste Geschichte

Sachgebiet: 
  • Deutsches Kaiserreich
  • Erinnerungskultur
  • Europaeische Geschichte
  • Familiengeschichte
  • Gewaltgeschichte
  • Nachkriegszeit
  • NS-Geschichte
  • Rechtsgeschichte
  • Sozialgeschichte
  • Zwischenkriegszeit

Zusammenfassung der Promotion:

Bis April 1945 versah Dr. Emil Warneken pflichtbewusst seinen Dienst beim Bremer Sondergericht. Als alteingesessener Richter war er das Gegenteil eines im 'Dritten Reich' sozialisierten Juristen. Trotzdem fällte er Todes- und viele weitere Unrechtsurteile - im Namen der NS-'Volksgemeinschaft' und ohne zu hinterfragen. Juristen prägten höchst wahrnehmbar das Bild von 'Volksgemeinschaft' in der Bremer Öffentlichkeit. Sie zogen mittels der Rechtsprechung die Grenzen zwischen 'Volksgenossen' und 'Gemeinschaftsfremden'. Anhand beispielhafter Gerichtsverfahren und Lebensläufen maßgeblicher Akteure untersucht die Arbeit den Beitrag von Bremer Juristen zur Durchsetzung von NS-Herrschaft vor Ort. Sie beleuchtet darüber hinaus das Fortwirken der Volksgemeinschaftsidee nach 1945.

Betreuer/in: 
Prof. Dr. Dietmar von Reeken

Universität: 
Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg

Eintragsdatum: 
06.05.2018

Jahr (ggf. voraussichtliches) der Veröffentlichung: 
2015

Bemerkung: 


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