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Titel: 

Nachname: 
Täufert

Vorname: 
Katharina

Projekt-, Werk- bzw. Publikationstitel:

„Neue" Armut? Gewerkschaftliche Debatten anhand des DGB zum Zusammenhang von Armut und Arbeitslosigkeit in den 1970er bis 1990er Jahren (Arbeitstitel)

Epoche: 
  • Zeitgeschichte

Sachgebiet: 
  • Gewerkschaftsgeschichte
  • Politische Geschichte
  • Sozialgeschichte

Zusammenfassung der Promotion:

Der Wandel der Arbeitswelt seit den 1970er Jahren hatte einen direkten Einfluss auf das soziale Gefüge in der Bundesrepublik, z.B. durch steigende Arbeitslosigkeit, stagnierende Lohnentwicklung und wachsende soziale Ungleichheiten. Die zeitgenössische Bezeichnung als "Neue Armut" brachte diese Entwicklung zum Ausdruck und entwickelte sich zu einem politischen Schlagwort. Die öffentliche Formulierung von gesellschaftlichen Ungerechtigkeiten bedingt neben dem politischen Handlungsdruck nach Lösungen jedoch auch Appelle an gesellschaftliche Interessenvertretungen, sich mit diesen Herausforderungen zu beschäftigen und Eingrenzungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Somit wird in der Studie der Wandel der gewerkschaftlichen Positionierung anhand des Dachverbands zum Thema der aus Armut und Arbeitslosigkeit erwachsenden sozialen Folgen über die Zäsur 1989/1990 hinweg bis in die Transformationsphase des vereinigten Deutschlands untersucht. Die internen Diskussionen sowie der mediale Diskurs innerhalb gewerkschaftlicher Publikationen dienen als Spiegel der damaligen Auseinandersetzungen, die sowohl diskursgeschichtlich als auch sozialhistorisch ausgewertet werden sollen. Es gilt zu eruieren, welche Problemlösungsstrategien ergriffen wurden, ob sie sich gegenseitig beeinflussten und wie diese mit den politischen Rahmenbedingungen korrespondierten.

Betreuer/in: 
Prof. Dr. Stefan Berger

Universität: 
Ruhr-Universität Bochum

Eintragsdatum: 
05.02.2018

Jahr (ggf. voraussichtliches) der Veröffentlichung: 
2020

Bemerkung: 
im Rahmen des von der Hans-Böckler-Stiftung geförderten Graduiertenkollegs „Soziale Folgen des Wandels der Arbeitswelt in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts“


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