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VHD unterstützt "Initiative Geistes- und Sozialwissenschaften"

In Bayern steht aktuell eine tiefgreifende Reform des Bayerischen Hochschulgesetzes bevor, die für...

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Aktuelles aus der Geschichtswissenschaft

Georg Arnhold Senior Fellowships „Bildung für Nachhaltigen Frieden“ 2022 (GEI Braunschweig)

Das Georg-Eckert-Institut – Leibniz Institut für internationale Schulbuchforschung (GEI) gibt die...

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Titel: 

Nachname: 
Kühlmann

Vorname: 
Ute

Projekt-, Werk- bzw. Publikationstitel:

Pflegekindschaft. Erziehung in der Fremde als vormoderne Sozialisiationsform [Arbeitstitel]

Epoche: 
  • Mittelalter

Sachgebiet: 
  • Kulturgeschichte
  • Sozialgeschichte

Zusammenfassung der Promotion:

Das Projekt untersucht die Praxis der Pflegekindschaft im Kontext der mittelalterlichen Gesellschaft. Ziel des Projektes ist die umfassende Aufarbeitung dieser mittelalterlichen Erziehungspraxis samt ihrer politischen, kulturellen und mentalitätsgeschichtlichen Implikationen. Wie organisieren mittelalterliche Gesellschaften die Erziehung ihrer Nachkommen? Die Antwort auf diese Frage kann allenfalls der Verweis auf eine große Vielfalt mittelalterlicher Wirklichkeit sein. Das hier vorgelegte Projekt möchte sich auf die Erziehung in der ‚Fremde’ konzentrieren, fern der leiblichen Familie. Im Gegensatz zu heute waren die mittelalterlichen Pflegekinder keine sozialen Härtefälle, ihre Eltern waren in aller Regel gut situiert. Die Forschung ist sich daher einig, dass die Hauptfunktion dieser in ganz Europa verbreiteten Erziehungsform weniger in der Pflege der Kinder als in der Pflege politischer Beziehungen bestand.

Betreuer/in: 
Prof. Dr. Annette Kehnel

Universität: 
Universität Mannheim

Eintragsdatum: 
18.01.2011

Jahr (ggf. voraussichtliches) der Veröffentlichung: 
1970

Bemerkung: 


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