Mitteilungen aus dem Verband

VHD verabschiedet Resolution zu befristeten Arbeitsverhältnissen und Karrierewegen von Historiker:innen in der Wissenschaft

Der Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands e.V. (VHD) hat auf der...

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Aktuelles aus der Geschichtswissenschaft

Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte, 12.-14. November 2021

Das Weimarer Rendez-vous mit der Geschichte findet vom 12. bis 14. November 2021 unter dem Motto...

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Titel: 
Dr.

Nachname: 
Wolter

Vorname: 
Heike

Projekt-, Werk- bzw. Publikationstitel:

"Ich harre aus im Land und geh, ihm fremd." Tourismusgeschichte der DDR in den 1970er und 1980er Jahren

Epoche: 
  • Zeitgeschichte

Sachgebiet: 
  • Kulturgeschichte
  • Politische Geschichte
  • Sozialgeschichte
  • Wirtschaftsgeschichte

Zusammenfassung der Promotion:

Die Dissertation schreibt eine Kulturgeschichte des Reisens von DDR-Bürgern und erörtert dabei die Dialektik von Systemzwang und Handlungs-autonomie. Dabei klärt die Arbeit das scheinbare Paradox auf, dass ein zur Stabilisierung des Systems erdachtes Reiseverbot schließlich dysfunktional zum Kollaps beitrug. Dies geschieht in der Beantwortung der interpretativen Leitfrage: Warum wirkten die Reisemöglichkeiten trotz ihrer starken Einschränkungen für die Mehrheit der DDR-Bürger über lange Zeit systemstabilisierend, bevor Reisefreiheit 1989 zu einer der ersten Forderungen an / gegen das System wurde? Aufgrund dieser Fragestellung wählt die Arbeit den Zeitrahmen zwischen 1971 und 1989. Dies ist durch das hohe politische Interesse für Freizeit und Tourismus in der Folge des VIII. Parteitags der SED und der dort von Erich Honecker formulierten Aufgabe der ‚Einheit von Wirtschafts- und Sozialpolitik’ sowie den Mauerfall und die damit verbundene Reisefreiheit begründet.

Betreuer/in: 
Dr. habil. Winfrid Halder

Universität: 
TU Dresden

Eintragsdatum: 
09.02.2011

Jahr (ggf. voraussichtliches) der Veröffentlichung: 
2009

Bemerkung: 


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