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Rückblick auf die Diskussionsreihe "Racism in History and Context"

Welche historischen Kontexte und Erzählungen prägen die gegenwärtigen Debatten über die...

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Aktuelles aus der Geschichtswissenschaft

Nachruf auf Michael Stolleis

Michael Stolleis (20.7.1941-18.3.2021) Ein Nachruf auf Michael Stolleis, den Juristen, den...

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Titel: 
Dr.

Nachname: 
Lakeberg

Vorname: 
Beata Dorota

Projekt-, Werk- bzw. Publikationstitel:

Die deutschen Minderheitenpresse in Polen 1918-1939 und ihr Polen- und Judenbild

Epoche: 
  • Neuere und Neueste Geschichte

Sachgebiet: 
  • Osteuropaeische Geschichte

Zusammenfassung der Promotion:

Die deutsche Minderheit im Polen der Zwischenkriegszeit, ihr Selbstverständnis und ihr Verhältnis zu den Polen und Juden ist das Hauptthema dieser Arbeit. Mit dem Instrumentarium der historischen Stereotypenforschung untersucht die Autorin das Polen- und das Judenbild sowie das sich daraus ergebende deutsche Selbstbild in der deutschen Minderheitenpresse in Polen aus den Jahren 1918–1939. Die Untersuchung soll einen Beitrag dazu leisten, auf die zentrale Frage der Arbeit eine Antwort zu geben: War die deutsche Minderheit in der Zweiten Polnischen Republik eine homogene Gruppe? Dieser methodische Ansatz führt nicht nur dazu, die Geschichte der deutschen Minderheit oder der deutsch-polnischen und deutsch-jüdischen Beziehungen aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten, sondern gewinnt auch neue Erkenntnisse im Bereich der Stereotypentheorie und der Funktionsweise von Stereotypen innerhalb einer Gruppe.

Betreuer/in: 
Prof. Hans Henning Hahn

Universität: 
Carl von Ossietzky Universitaet Oldenburg

Eintragsdatum: 
13.12.2010

Jahr (ggf. voraussichtliches) der Veröffentlichung: 
2010

Bemerkung: 


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