Mitteilungen aus dem Verband

53. Deutscher Historikertag: Call for Sessions und Preisausschreibungen

Vom 8. bis 11. September 2020 findet der 53. Deutsche Historikertag an der LMU München unter dem...

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Aktuelles aus der Geschichtswissenschaft

Job: Wissenschaftliche Mitarbeiter (m/w/d), "Historisch-philologischer Kommentar zur Chronik des Johannes Malalas"

Heidelberger Akademie der WissenschaftenAkademie des Landes Baden-Württemberg- Körperschaft des...

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Veranstaltungen

Britta Özen-Kleine / Heinrich Schlange-Schöningen, Fachrichtung Altertumswissenschaften, Universität des Saarlandes
28.06.2019–29.06.2019, Universität des Saarlandes, Saarbrücken, Gebäude C 7/4, Tagungsraum, Campus, 66123 Saarbrücken

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Titel: 
Dr. des.

Nachname: 
Pawollek

Vorname: 
Christian

Projekt-, Werk- bzw. Publikationstitel:

"Aber jeder muss die Literatur seiner Wissenschaft besitzen." Friedrich Gedike (1754-1803) und seine Privatbibliothek in Berlin am Ende des 18. Jahrhunderts

Epoche: 
  • Fruehe Neuzeit

Sachgebiet: 
  • Ideengeschichte
  • Kulturgeschichte
  • Stadtgeschichte
  • Wissenschaftsgeschichte

Zusammenfassung der Promotion:

Die Einzelstudie erschließt über den wenig bekannten Schulmann und Bildungsreformer Friedrich Gedike, geboren Mitte des 18. Jahrhunderts in der Mark Brandenburg, gestorben am Anfang des 19. Jahrhunderts in Berlin, Einblicke in den aufklärerischen Kosmos Berlins jenseits aller geistigen Höhenflüge. Gedike, Mitherausgeber der 'Berlinischen Monatsschrift', in der der Berliner Pfarrer Johann Friedrich Zöllner 1783 die Frage stellte "Was ist Aufklärung?", ist einer der Protagonisten jener intellektuellen Akteure Berlins, die mit jeweils spezifischen eigenen Interessen dennoch am Gesamtprozess der Aufklärung mitwirkten, gleichzeitig aber durchaus auch ihre eigenen persönlichen und materiellen Interessen verfolgten. Im Mittelpunkt der Arbeit steht der bislang von der Frühneuzeitforschung unberücksichtigt gebliebene Auktionskatalog der privaten Büchersammlung Gedikes. Der in dieser hervorragenden Quelle verzeichnete Buchbestand von mehreren tausend Bänden wurde systematisch analysiert und in die hier erstmals dargestellte bedeutende Privatbibliothekslandschaft Berlins um 1800 eingeordnet. Die Fragestellung zielt darauf, mit Gedike als Lupe einen sozial- und mentalitätsgeschichtlichen Beitrag zum besseren Verständnis der Aufklärungsbewegung in Deutschland, zur geistig-kulturellen Topographie Berlins und zur deutschen Bibliotheks- und Gelehrtengeschichte zu leisten. Bei der nun vorliegenden Rekonstruktion der Privatbibliothek Gedikes handelt es sich um die erste umfassende buch- und bibliothekswissenschaftliche Einzeluntersuchung einer Berliner Privatbibliothek des Zeitalters der Aufklärung.

Betreuer/in: 
Prof. Dr. Helga Schnabel-Schüle

Universität: 
Trier

Eintragsdatum: 
05.11.2018

Jahr (ggf. voraussichtliches) der Veröffentlichung: 
2019

Bemerkung: 


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