Mitteilungen aus dem Verband

Offener Brief zur Einstellung der Radiosendung ZeitZeichen auf NDR Info

Die Vorsitzende des VHD, Eva Schlotheuber, hat in einem Offenen Brief an den NDR ihr Bedauern über...

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Aktuelles aus der Geschichtswissenschaft

Calls for Participation: Befragungen zum digitalen Sommersemester 2020

1. ExpertInnenbefragung Digitales Sommersemester (EDiS), HIS-Institut für...

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Veranstaltungen

Netzwerk Reichsgerichtsbarkeit, c/o Gesellschaft für Reichskammergerichtsforschung e. V.
02.10.2020–03.10.2020, Wetzlar
Deadline: 31.07.2020

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Titel: 

Nachname: 
Klein

Vorname: 
Malte

Projekt-, Werk- bzw. Publikationstitel:

Wie im Geschichtsunterricht Nationalsozialismus vermittelt werden sollte: Lehrpläne und Schulgeschichtsbücher 1933-1943

Epoche: 
  • Zeitgeschichte

Sachgebiet: 
  • Geschichtsdidaktik

Zusammenfassung der Promotion:

Welche Vorstellungen vom Nationalsozialismus wollte das NS-Regime durch amtlich geprüfte und genehmigte Schulgeschichtsbücher im Geschichtsunterricht einführen und in welcher Weise wurden diese in Lehrplan und Schulbuch umgesetzt? Mit dieser Frage setzt sich das Promotionsvorhaben auseinander. Um diese Frage möglichst präzise beantworten zu können, wird in den drei Hauptkapiteln der Dissertation herausgearbeitet, 1. welche bildungspolitischen Maßnahmen das NS-Regime ergriff, um die Schulgeschichtsbuchproduktion zu beeinflussen (Kapitel 1: Entstehung), 2. welche ideologischen und didaktischen Vorgaben das NS-Regime für den NS-Geschichtsunterricht festlegte (Kapitel 2: Ideologieanalyse) und 3. inwiefern diese Vorgaben in den reichsweit genehmigten Schulgeschichtsbüchern umgesetzt wurden (Kapitel 3: Ideologieumsetzung). Die Arbeit konzentriert sich anhand neu gesichteter Quellen auf die Entstehung der amtlichen Richtlinien für den NS-Geschichtsunterricht aber auch auf die Machtkämpfe einzelner Akteure im Umfeld des Reichserziehungsministeriums, der Staatskanzlei des Führers und der Schulbuchprüf- und Zulassungsstellen. Im weiteren Verlauf wird eine Analyse der ideologischen Elemente des Geschichtslehrplans durchgeführt. Dies ist in der Forschung bislang nicht umfassend unternommen worden. Die Dissertation versucht diese Lücke zu schließen. indem sie auch unter Berücksichtigung quantitativer Methoden intensiv die ideologischen Elemente des NS-Geschichtslehrplans für höhere Schulen untersucht und im Anschluss die Geschichtsrichtlinien der übrigen Schularten in den Blick nimmt. Da sich die meisten ideologischen Elemente in dem Thema „Das Dritte Reich/ Großdeutsches Reich“ widerspiegeln, analysiert diese Studie erstmalig intensiv die Umsetzung des Unterrichtsthemas „Das Dritte Reich/später: Großdeutschland“ in allen Reihen der amtlich genehmigten NS-Schulgeschichtsbüchern. Stichprobenartig werden die Ergebnisse mit früheren Schulbüchern der Weimarer Republik und des Kaiserreichs verglichen und dahingehend überprüft, inwieweit ähnliche ideologische Vorstellungen und Geschichtsbilder bereits vor 1933 vorhanden waren.

Betreuer/in: 
Prof. Dr. Manfred Hanisch

Universität: 
Christian-Albrechts-Universtität zu Kiel

Eintragsdatum: 
04.11.2011

Jahr (ggf. voraussichtliches) der Veröffentlichung: 
2019

Bemerkung: 
Die Dissertation wird am 5. März 2019 an der Philosophischen Fakultät der Christian-Albrechst-Universität zu Kiel eingereicht. Die Disputation erfolgt im Sommersemester 2019.


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