Mitteilungen aus dem Verband

Erhaltung der Mainzer Steinhalle - Offener Brief des VHD an Ministerpräsidentin Malu Dreyer

Offener Brief als PDF Sehr geehrte Frau Ministerpräsidentin Dreyer, mit großem Interesse...

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Aktuelles aus der Geschichtswissenschaft

Nachruf auf Lothar Burggraf und Graf zu Dohna

Prof. Dr. Lothar Burggraf und Graf zu Dohna (4. Mai 1924–9. März 2021) Das Institut für Geschichte...

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Titel: 

Nachname: 
Tomaszewski

Vorname: 
Marco

Projekt-, Werk- bzw. Publikationstitel:

Familienbücher als Medien städtischer Kommunikation. Untersuchungen zur Basler Geschichtsschreibung im 16. Jahrhundert

Epoche: 
  • Fruehe Neuzeit

Sachgebiet: 
  • Erinnerungskultur
  • Kulturgeschichte
  • Sozialgeschichte
  • Stadtgeschichte
  • Wissenschaftsgeschichte

Zusammenfassung der Promotion:

Bei städtischen Familienbüchern handelt es um Sammelhandschriften, in denen u.a. stadtgeschichtliche Texte mit familienbezogenen Aufzeichnungen kombiniert wurden. Die Arbeit fragt nach Verwendungsweisen und kommunikativen Reichweiten dieser spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Quellen, indem die Bücher im Rahmen der städtischen Kommunikation kontextualisiertwerden. Dabei zeigt sich, dass ihr zeitgenössischer Gebrauch gerade im Spannungsfeld zwischen familiärer Exklusivität und städtischer Öffentlichkeit zu verstehen ist. Die heutige Wahrnehmung dieser Quellen wird maßgeblich durch Editionen beeinflusst, die jedoch ein ganz anderes Bild als die Handschriften bieten und daher ihrerseits historisiert werden müssen. Aus diesem Grund sind neben der vormodernen Überlieferung auch die Entstehungskontexte der Editionsreihe Basler Chroniken Thema der Arbeit.

Betreuer/in: 
Prof. Dr. Birgit Studt

Universität: 
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Eintragsdatum: 
04.08.2016

Jahr (ggf. voraussichtliches) der Veröffentlichung: 
2017

Bemerkung: 
Epochenzuordnung: Spätmittelalter und Frühe Neuzeit


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