Mitteilungen aus dem Verband

Historische Forschung und Aufarbeitung soll behindert werden – VHD verurteilt das Gerichtsurteil gegen den russischen Historiker Jurij Dmitrijew

Der langwierige Prozess gegen den russischen Historiker Jurij Dmitrijew vor dem Stadtgericht von...

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Aktuelles aus der Geschichtswissenschaft

IEG Stipendien für Postdocs / IEG Fellowships for Postdocs

Bewerbungsfrist: 15. Oktober 2020 Forschungsaufenthalt: ab April 2021Das Leibniz-Institut für...

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Vincent Streichhahn, Riccardo Altieri
11.10.2020–28.02.2021, Halle / Potsdam

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Düsseldorf/Potsdam, den 26.10.2016

Stellungnahme des VHD zu Vorschlägen der Kommission zur Reform des europäischen Urheberrechts


Sehr geehrter Herr Schmid,

haben Sie vielen Dank für die Möglichkeit, als Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands e.V. (VHD) Stellung zu nehmen zum Reformvorschlag des europäischen Urheberrechts, die wir gerne annehmen.

Aus unserer Sicht beschert der Entwurf keine substantiellen Verbesserungen für den wissenschaftlichen Zugang zum audiovisuellen Erbe. Nötig ist aus Sicht der Wissenschaft eine möglichst EU-weit gültige Schrankenregelung, die die Nutzung für Zwecke von Forschung und Lehre einheitlich und praktikabel regelt. Dabei geht es nicht darum, dass die Rechteinhaber keine Vergütung für bestimmte Nutzungsarten erhalten sollen. Beseitigt werden muss jedoch das Geflecht von unübersichtlichen, praxisfernen und z. T. in sich widersprüchlichen Regelungen, die das Urheberrecht in Deutschland derzeit bestimmen. Ansonsten wird die Nutzung audiovisueller Kulturgüter für Wissenschaft und Bildung sowie deren Erhalt auch weiterhin substantiell behindert.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen sehr gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. Eva Schlotheuber                 Prof. Dr. Frank Bösch
Vorsitzende des VHD                        Stellvertretender Vorsitzender des VHD