Jahrestagung der AG „Sozialdaten und Zeitgeschichte“

Tagung

AG "Sozialdaten und Zeitgeschichte" des VHD

Datum & Uhrzeit

16. März 2026, 00:00 Uhr –
17. März 2026, 00:00 Uhr

Veranstaltungsort

Werner-Reimers-Stiftung Bad Homburg v.d.H.

Veranstalter

AG "Sozialdaten und Zeitgeschichte" des VHD

Die AG „Sozialdaten und Zeitgeschichte“ des VHD veranstaltet ihre diesjährige Jahrestagung am 16./17. März 2026 in der Werner-Reimers-Stiftung, Bad Homburg v.d.H.

Inhaltlich wird es in diesem Jahr um Themen wie Migration und Bildung sowie die Nutzungsmöglichkeiten von KI-Modellen gehen, wozu wir wieder Kolleg:innen aus unterschiedlichen Feldern eingeladen haben. Das entsprechende Programm findet sich im Anhang.

Bei Interesse an einer Teilnahme bitten wir bis zum 15.2. um eine Mitteilung an Kerstin Brückweh (brueckweh@europa-uni.de) oder Christian Marx (marxchr@uni-trier.de).

Reise- und Übernachtungskosten können i.d.R. nicht übernommen werden.

Montag, 16. März 2026

bis 13:30 Uhr
Ankunft, kleiner Imbiss
13:30-13:45 Uhr Begrüßung: Albrecht Graf von Kalnein (Vorstand Werner-Reimers-Stiftung)
Einführung: Kerstin Brückweh (Sprecherin AG Sozialdaten und Zeitgeschichte)
13:45-15:45 Uhr Sozialdaten und die Hoffnung auf Ankunft bzw. das Versprechen von Aufstieg, Moderation: Christian Marx (München/Trier)
Ivana Dinić und Laura Clarissa Loew (Gießen): Soziale Aufwärtsmobilität in kleinem Maßstab: Sozialer Aufstieg in Jugoslawien und der Volksrepublik Polen aus der Perspektive regionaler Archivquellen
Stephanie Zloch (Dresden): Sozialdaten aus fernen Bildungslandschaften. Die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen und Migrant:innen aus der Ukraine (1945 – ca. 1970)
Viktoria Gräbe (Berlin): Sozialhistorische Daten zu Versuchsschulen in der Nachkriegszeit. Ein blinder Fleck in der Historiografie der Reformpädagogik
15:45-16:15 UhrKaffeepause
16:15-18:30 UhrSozialdaten und KI-Auswertungen, Moderation: Mark Spoerer (Regensburg)
Ina Markova (Wien): Die Zwangsarbeiter:innen von Wien. Data Science Analyse von Krankenversicherungsdaten ausländischer Zivilarbeiter:innen in der NS-Zeit
Wolfgang Göderle (Passau)/Sebastian Haumann (Salzburg): Wohnungsinserate und sozialräumliche Differenzierung. Eine KI-gestützte Analyse der Wiener Wohnungsmärkte, 1850-2000
Felix Römer (Berlin): Differenz und Toleranz in der späten Bonner Republik. KI-basierte Analysen von vernakularen Quellen
19:00 Uhrgemeinsames Abendessen

Dienstag, 17. März 2026

9:00-10:30 UhrBestände, blinde Flecken und das Schließen von Datenlücken, Moderation: Sabine Reh (Berlin)
Tobias Meier (Koblenz): „SAG Maps and Papers“ – die Erkundung des Sozialraums in der Sozialen Arbeitsgemeinschaft Berlin-Ost
Sandra Dummert (Nürnberg): Wiedervereinigung – Verknüpfung historischen Materials für die Forschung
10:30-10:45 UhrPause
10:45-12:45 UhrAbschlussdiskussion: Infrastrukturen des Wissens: Sozialdaten in der Zeitgeschichte, Moderation: Christina von Hodenberg (London)
Kerstin Brückweh (Erkner/Frankfurt (Oder)): Zum Verhältnis von Wissensinfrastrukturen und Sozialdaten
Diskussion zu NFDI4memory und Sozialdaten mit Nanette Rissler-Pipka (MWS Bonn), Bernhard Miller (GESIS Mannheim)
12:45-13:00 UhrVerschiedenes: AG Sozialdaten und Zeitgeschichte
13 UhrEnde des Workshops, Imbiss und Abreise
13:30-15:00 UhrKomitee-Sitzung der AG Sozialdaten und Zeitgeschichte